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Kryochirurgie

Kryochirugie

Die Kryochirugie bezeichnet ein Verfahren zur Zerstörung von krankhaften Gewebe durch Gefriertechnik und ist seit Jahrzehnten etablierter Bestandteil des dermatologischen Behandlungsspektrums. Hierbei wird flüssiger Stickstoff mit einer Behandlungstemperatur von -89 Grad in Sprühtechnik oder in direktem Kontakt mit dem Hautbefund punktuell appliziert. Die Kryochirurgie war über Jahrzehnte Standardverfahren zur Behandlung von aktinischen Keratosen, wird aber zunehmend von Therapien abgelöst, die sowohl prognostisch, als auch ästhetisch überlegen sind (photodynamische Therapie, Lasertherapie). Die kryochirurgische Behandlung einer aktinischen Keratose kann dann angezeigt sein, wenn es sich um einen gut abgrenzbaren Einzelbefund handelt. Weitere klassische Indikationen für die Kryochirurgie sind vulgäre Warzen und wuchernde Narben (Keloide).